Rezension: Giftflut von Christian v. Ditfurth
Christian v. Ditfurth erzählt seinen Roman mit atemberaubender Geschwindigkeit. Wer zwischendurch doch mal Luft holt, wird den Plot für reichlich übertrieben, auch für durchaus wenig glaubwürdig halten. Man mag das bei einem Politthriller als gewöhnungsbedürftig empfinden, doch wenn man sich darauf einlässt, dass vieles in „Giftflut“ (glücklicherweise) der Vorstellungskraft des Autors entspringt, kann man die Spannung des Romans genießen.
Rezension: Der große Zoo von China von Matthew Reilly
Auf Empfehlung ihres ehemaligen Mentors wird die Reptilien-Expertin CJ Cameron nach China eingeladen. Für das Magazin National Geographic soll sie einen Bericht schreiben, denn die chinesische Regierung plant nach 40-jähriger Vorbereitung die Eröffnung eines Zoos, der im wahrsten Sinne des Wortes eine absolute Sensation sein soll. Die Attraktion sind Drachen!
Rezension: Die Spur der Bücher von Kai Meyer
„Die Spur der Bücher“ versteht sich als Prequel zur Jugendfantasy-Reihe von Kai Meyer, „Die Seiten der Welt“. Der Band kann jedoch auch unabhängig davon gelesen werden, aber wer die Serie schon kennt, findet sicher etwas leichter in die fantastische Welt der Bibliomantik hinein und hat Freude daran, in diesem Buch ihren Ursprüngen näher zu kommen.
Rezension: Die Gabe der Könige von Robin Hobb – Weitseher #1
Anmerkung: Bei dem Roman „Die Gabe der Könige“ von Robin Hobb handelt es sich um den ersten Band der Fantasyserie „Die Chronik der Weitseher“. Erstmal erschien der Roman 1999 in Deutschland als „Der Adept des Assassinen“ und dann...
Rezension: Black Flagged Alpha von Steven Konkoly
Das von Tom Clancy mitbegründete Genre des politischen Actionthrillers hat einen neuen Stern am Autorenhimmel: Der Amerikaner Steven Konkoly legt mit „Black Flagged Alpha“ den ersten Roman einer Serie vor, der in den USA große Erfolge feiern konnte
Rezension: Underground Railroad von Colson Whitehead
Wie tief ist der Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft verankert? Colson Whitehead zeigt mit seinem zwar in historischer Umgebung angesiedelten, aber in seiner moralischen Auswirkung ungeheuer aktuellen Roman, dass die Wurzeln sehr, sehr weit zurückliegen.
Rezension: Weißer Schlaf von Emelie Schepp – Jana Berzelius 2
„Weißer Schlaf“ wirft den Leser ohne Vorwarnung in die Welt von Jana Berzelius und ihrer traumatischen Vergangenheit. Der zweite Band der Reihe von Emelie Schepp knüpft, obwohl etwas Zeit vergangen ist, ziemlich direkt an den Vorgänger „Nebelkind“ an und verlangt daher einiges Vorwissen, ohne das sich die Geschichte nur halb so gut erschließt. Wer das nicht als Nachteil empfindet, findet auch in „Weißer Schlaf“ einen spannenden Thriller mit beklemmender Atmosphäre.
Rezension: Nebelkind von Emelie Schepp – Jana Berzelius 1
Staatsanwältin Jana Berzelius bekommt einen mysteriösen Fall auf den Tisch: Der Leiter des Migrationsamtes von Stockholm wird ermordet, und alles deutet darauf hin, dass ein Kind die Tat begangen haben könnte. Kurz darauf wird die Leiche eines Neunjährigen, zu dem die Fingerabdrücke auf der Mordwaffe passen, an der schwedischen Küste entdeckt. In den Nacken des Jungen ist der Name eines griechischen Totengottes tätowiert.