Inhaltsangabe: Tod eines Pornostars von Jeffery Deaver

Tod eines Pornostars von Jeffery DeaverEin Pornokino geht in Feuer und Rauch auf und eine Botschaft bleibt zurück: „Und der erste Engel posaunte; da entstand Hagel und Feuer, mit Blut vermischt, und wurde auf die Erde geworfen…“. Rune – die phantasievolle, junge Frau die in New York freiwillig gestrandet ist um hier ihre Zukunft im Filmgeschäft zu machen – ist unfreiwillig Zeugin des Bombenattentats geworden und macht es sich fortan zur Aufgabe diesen Anschlag in Form eines Dokumentarfilms zu verfolgen.

Sind es religiöse Eiferer oder nur ein Verrückter? Was steckt hinter dem Attentat? Bei Ihren Recherchen kommt sie mit der Pornobranche in Berührung und mit Shelly Lowe – eine Darstellerin, die der Dreh- und Angelpunkt des Filmes werden soll, weil zum Zeitpunkt des Anschlags ein Film von ihr im besagten Kino lief.

Doch dann wird diese Opfer eines weiteren Anschlags und plötzlich scheint alles anders als gedacht.

Kritik zu Tod eines Pornostars von Jeffery Deaver

Nach dem ersten Buch „Manhattan Beat“ aus der Rune-Trilogie von Jeffery Deaver ist das vorliegende Werk „Tod eines Pornostars“ der zweite Band. Spannender als das Vorwerk liest es sich genauso flüssig wie man es von Deaver gewohnt ist. Zwar merkt man, dass es sich um Frühwerke des Autors handelt und er deutliche Schwächen zu seinen späteren Erfolgen aufweist, dennoch erlebt das Werk deutliche Steigerungen in den Handlungsbögen und die Geschichte ist nicht ganz so oberflächlich wie dies noch im ersten Teil der Fall war und leider im Dritten ebenso.

Es gibt weniger Wendungen und Überraschungen als in den neuen Werken, aber erst spät erfährt man wer die wahren Täter sind. Der Charakter Rune ist recht phantasievoll und zu einem guten Stück naiv, jedoch auch sympathisch und noch nicht so anstrengend wie in dem Nachfolgeband. Lesenswert ist das Buch sicherlich, sofern man nicht mit zu großen Erwartungen heran geht. Auch sollte man als Deaver-Neuling nicht mit einem Werk aus der Rune-Trilogie beginnen, da man dann den denkbar schlechtesten Eindruck des Meisterautors erhalten würde. Für einen Fan sollte es allerdings ein Muss sein die Trilogie zu lesen, da eben auch sie ein Deaver-Werk ist. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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