„Die Herren der Grünen Insel“ von Kiera Brennan ist der erste Band der Irland-Saga von Kiera Brennan.

Inhalt von „Die Herren der Grünen Insel“ von Kiera Brennan:

Rezension: Die Herren der Grünen Insel von Kiera BrennanIrland im Mittelalter ist ein zerrissenes und gefährliches Land. Die vielen kleinen Königreiche führen zu unablässigen Streitigkeiten und Machtkämpfen, die teilweise in Kriegen enden. Kiera Brennan webt in „Die Herren der Grünen Insel“ verschiedene Spannungsbögen um eine ganze Reihe von Hauptfiguren.

Eine von ihnen: Ascall von Toora, ein grausamer und brutaler Krieger, der einst um die Hand der Tochter eines Stammeskönigs bat, jedoch abgewiesen wurde. Jahre später kommt er zurück, um Caitlín mit Gewalt zu holen. Ihr Bruder Riacán, der inzwischen den Stamm führt, muss das verhindern. Doch diese Bedrohung ist klein gegenüber der, die dem ganzen Land droht: Henry Plantagenet, der englische König, will Irland erobern.

Können „Die Herren der Grünen Insel“ ihre Fehden überwinden und sich zusammenschließen, um Irland zu retten?

Kritik zu „Die Herren der Grünen Insel“ von Kiera Brennan:

Mehr als 900 Seiten packende Geschichtsstunde, kunstvoll angerichtet in einem Roman um die schöne, aber gerade in jener Zeit auch ausgesprochen blutige Insel Irland – das ist ein Fest für Freunde des historischen Romans. Dabei ist natürlich auch ein wenig Geduld gefragt, denn um diese epische Geschichte ausbreiten zu können, muss Kiera Brennan eine Menge Figuren einführen, deren Namen und Beziehungen untereinander dem Leser nicht immer gleich eingängig sind. Das Personenverzeichnis am Ende des Buches ist allerdings ziemlich hilfreich. Zudem sind es gerade die Charaktere, die „Die Herren der Grünen Insel“ zu einer echten Lesefreude machen. Ich mag es sehr, wenn man mal ein paar Kapitel lang durch die Augen von wenig sympathischen Figuren blickt. Schließlich soll ein gutes Buch Emotionen wecken – oft sind die Schurken die packendsten und authentischsten Charaktere.

Allzu zart besaitet sollte man nicht sein, wenn man „Die Herren der Grünen Insel“ liest. Kiera Brennan hat hier keinen gemütlichen Roman über das herrliche Leben auf einer mittelalterlichen Burg geschrieben, sie schildert stattdessen sehr drastisch brutale Kämpfe, zotige Unterhaltungen und unglaubliche Intrigen, die das Leben und Schicksal vieler Menschen beeinflussen. Einzig die Beschreibungen der Landschaften hätten für meinen Geschmack manchmal etwas kürzer ausfallen können. Doch echte Irland-Fans finden vielleicht gerade an diesen, teils schon fast liebevollen, Szenen besonderen Gefallen.

Fazit zu Kiera Brennans „Die Herren der Grünen Insel“:

In dieses Buch taucht man wirklich tief hinein. Nicht nur ist es spannend geschrieben und mit historischen Persönlichkeiten gespickt, auch erzählt Kiera Brennan mehrere, miteinander kunstvoll verwobene Geschichten über einen Zeitraum von mehreren Jahren hinweg. Die Autorin hat einen einprägsamen, anschaulichen Schreibstil und schafft es, den Leser mit einigen Wendungen wirklich zu überraschen. Ihre Charaktere sind vielschichtig und emotional, ihre Liebe zu historischer Genauigkeit deutlich zu spüren. „Die Herren der Grünen Insel“ ist eine klare Empfehlung für alle, die historische Romane durchaus mal etwas ausschweifender, spannend und mit einer guten Prise Action mögen.

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Rezension: Die Herren der Grünen Insel von Kiera BrennanProduktinfos:

Verlag: Blanvalet

Seiten: 960

Bei Amazon erhältlich als: Buch | eBook

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