Inhalt von Gezeichnet von P.C. und Kristin Cast

Gezeichnet von P.C. und Kristin CastWas passiert, wenn man plötzlich bemerkt, dass sich eine saphirblaue Mondsichel auf der eigenen Stirn zeigt? Etwas, was Segen und Fluch zugleich sein kann, denn nun ist man gezeichnet als Vampir – ein Kind der Nacht – welches sich schnellstmöglich zum House of Night begeben muss, um zu einem richtigen Vampir ausgebildet zu werden. So geschieht es auch mit Zoey Redbird, die eines Tages mit der Sichel aufwacht und von nun an ein neues Leben beginnen muss, was sie eigentlich gar nicht möchte.

Denn dies bedeutet den Verlust der Freunde – aber auch den Verlust des nervenden Stiefvaters, das einzig Gute an der Geschichte. Doch Zoey muss feststellen, dass sie nicht nur ein einfacher Vampir ist, sondern etwas Besonderes – eine Auserwählte der Göttin Nyx, die zutiefst von den Vampiren verehrt wird. Das Mädchen verfügt über ganz besondere Fähigkeiten und stellt schon bald fest, dass sie damit nicht die einzige im House of Night ist und so birgt zunächst ungeliebte Leben plötzlich ungeahnte Abenteuer in sich.

Kritik zu Gezeichnet von P.C. und Kristin Cast

Mit dem Roman „Gezeichnet. House of Night“ gelingt dem Autorenpaar P.C. und Kristin Cast ein Werk der Vampirromane, welches problemlos in die Fußstapfen der Bis(s)romane von Stephenie Meyer treten kann. Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist spannend und eingängig, so dass man dieses Buch gut in „einem Rutsch“ durchlesen kann. Dabei sollte man aber nicht eine Kopie der Bis(s)-Romane erwarten. Die Autorinnen von „Gezeichnet“ haben durchaus ihren eigenen Stil, der sich bemüht die Jugend direkt anzusprechen und ihre Verhaltensweisen und ihre Sprache entsprechend wiederzugeben.

Nicht immer entspricht das sicher dem Geschmack der Erwachsenenwelt, aber die bisherigen Verkaufszahlen und Pläne zur Verfilmung sprechen dahingehend wohl für sich. Doch bei aller positiver Kritik bleibt zu sagen, dass dieses Werk durchaus Potenzial nach oben hat, denn auch hier schlichen sich einige Punkte ein, die den Lesefluss etwas hemmen, wie zum Beispiel vermehrte inhaltliche Wiederholungen im Verlauf des Buches. Sicherlich vertragen auch die Charaktere – besonders Zoey – noch mehr Tiefgang, doch da es sich hierbei erst um den ersten Band einer Serie handelt, gibt es Anlass zur Hoffnung, dass die kleinen Makel von „Gezeichnet. House of Night“ in den Nachfolgebänden leicht ausgemerzt werden.

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Zu der House of Night-Serie von P.C. und Kristin Cast.

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