Der Ring des Sarazenen“ von Wolfgang Hohlbein ist der Nachfolger des historischen Romans „Die Templerin„.

Inhalt von Wolfgang Hohlbeins Der Ring des Sarazenen:

Der Ring des Sarazenen von Wolfgang HohlbeinRobin, die junge Friesin, die vor einem Jahr dem Tode entkommen ist und von Templern gerettet wurde, gibt sich als Tempelritter aus, um nicht nur mit ihrem Geliebten Salim mitreisen, sondern auch um überleben zu können. So fährt sie nun mit ihrer Gruppe in Richtung Outremer, wo diese verhindern will, dass der neue König Balduin an die Macht gelangt.

Unterwegs aber werden sie von Schiffen Saladins abgefangen und aufgerieben. Robin geht über Bord, kann jedoch von Fischern gerettet werden. Doch was sich als vermeintliche Rettung anfühlt, entpuppt sich schon bald als ein Desaster, denn die Fischer verkaufen sie an einen Sklavenhändler, der sie für eine horrende Summe weiter verkaufen will.

Kritik zu Der Ring des Sarazenen von Wolfgang Hohlbein:

Wird sie jemals wieder frei sein und ihren Geliebten finden? Lebt dieser überhaupt noch? Und was hat es mit dem Ring auf sich, den Salim ihr kurz vor dem Überfall schenkte und der in ihrer Umgebung nun stets Furcht auslöst?

Es scheint ein Fluch von Wolfgang Hohlbein zu sein, einen hervorragenden ersten Band zu schreiben und mit den Nachfolgebänden dann gewaltig nachzulassen. Dies ist auch bei seinem Werk „Der Ring des Sarazenen“ – dem Nachfolgeband von „Die Templerin“ – einmal mehr der Fall. Begeisterte der erste Band noch mit einem spannenden Schreibstil und entsprechenden Inhalten, weist der zweite Band extreme Schwächen auf. Zwar ist die Geschichte durchaus immer noch in ihren Grundlagen spannend, aber die Umsetzung manches Mal viel zu vorhersagbar und gar langweilig. Überraschungen gibt es kaum noch und wenn doch, werden sie meist durch beinahe sofortige, vorhersagbare Einschübe wieder deklassiert.

Ein weiteres, gravierendes Problem ist die Zeitrechnung von Hohlbein. Sind schon im ersten Band dahingehend Ungereimtheiten aufgetreten, sind diese im vorliegenden Werk immanent. Obwohl es erst ein gutes Jahr her ist, dass Robin zu den Templern kam, macht er mitten im Buch zwei Jahre draus – und bleibt auch bei diesen. Auch sonst tut er sich oftmals mit den Zeitangaben und –abständen schwer, was stets ein leichtes Kopfschütteln fördert. Dennoch lässt sich auch dieses Buch recht schnell durchlesen, allerdings muss man wohl sagen, dass es maximal ein nettes Buch für zwischendurch ist, welches viel Potenzial hat, das jedoch beinahe gänzlich nicht ausgeschöpft wurde. Dabei kann Hohlbein – wie er in Werken wie „Märchenmond“ oder „Die Templerin“ gezeigt hat – durchaus mehr. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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