Inhalt von Jeffery Deavers Allwissend:

Allwissend“ ist der zweite Kathryn Dance-Thriller von Jeffery Deaver

Allwissend von Jeffery Deaver

Ein Kreuz mit roten Rosen davor taucht am Straßenrand in Kalifornien auf. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, handelt es sich doch scheinbar um das Gedenken an einen tödlichen Autounfall. Komisch ist nur, dass das Datum nicht stimmen kann, aber selbst darüber macht sich der Polizist, der es als Erstes entdeckte, keine Gedanken.

Bis er am nächsten Tag von einem Anschlag auf eine Schülerin erfährt. Das CBI (California Bureau of Investigation) übernimmt die Ermittlungen und muss feststellen, dass es sich nicht um eine Einzeltat handelt, denn plötzlich tauchen immer mehr Kreuze auf. Aber wer sind die Opfer und was hat das Ganze mit dem Internet zu tun?

Werden die Ermittlerin Kathryn Dance und ihr Team weitere Anschläge verhindern und den Täter fassen können?

Kritik zu Allwissend von Jeffery Deaver:

Mit seinem Werk „Allwissend“ schafft Jeffery Deaver einen wirklich spannenden Thriller, der seine hervorragenden aber leider auch weniger hervorragenden Seiten hat. Zu Beginn ist es schwer sich in den Schreibstil der ersten Kapitel einzufinden – er wirkt zum Teil etwas oberflächlich und unfertig – an den man sich aber relativ schnell gewöhnt, der sich sogar selber noch mal zu verändern und auch zu verbessern weiß. So kann man das Buch mit jedem weiteren Kapitel immer flüssiger lesen. Störend wirkt auch, dass man zwischenzeitlich das Gefühl hat, der Autor würde in dem Werk eine Unmenge an Schleichwerbung machen. Zwar gibt er damit tatsächlich nur das reale Leben wieder und die darin täglich gebrauchten – und teils sehr beliebten – Artikel und Webseiten, dennoch bleibt ein leicht unangenehmer Beigeschmack an der ein oder anderen Stelle zurück, der jedoch im Gesamtwerk durchaus vernachlässigbar ist. Auch die Wiedergabe der Bloginhalte und der Leedspeak sind im ersten Drittel ein wenig viel des Guten, jedoch im Zusammenhang mit dem Gesamtinhalt des Buches absolut vertretbar.

Gut recherchiert und glaubwürdig

Besonders gefallen die Abschnitte, in denen Jeffery Deaver über die Kinesik schreibt. Hier erhält man einen hervorragenden Eindruck der Technik und hat – neben dem spannenden Inhalt des Buches – auch das Gefühl eine Menge dazu zu lernen. Auch bei den Erklärungen durch den Dozenten über das Internet und seine Auswirkungen auf die Realität kommt an einigen Stellen ein Aha-Effekt auf, den man selbst als aktiver Nutzer des Internets durchaus noch haben kann. Hier bemerkt man, dass der Autor sich mit der Recherche besondere Mühe gegeben hat und so seinem Roman die entsprechende Glaubwürdigkeit gibt.

Fazit zu Allwissend von Jeffery Deaver:

Die Charaktere sind – wir schon im Vorgänger „Die Menschenleserin“ – erstaunlich gut ausgearbeitet und mit Kathryn Dance erhält man eine vielschichtige Protagonistin, deren Arbeit und Privatleben man gerne verfolgt. Die parallel verlaufenden Geschichten sind stimmig und fügen sich einander gut ein und der Detailreichtum der Erklärungen und Beschreibungen durch den Autor sind hervorragend. Auch die geringe Vorhersagbarkeit weist Jeffery Deaver wieder einmal als sehr guten Thriller-Autor aus. Glaubt man die ganze Zeit fest an das, was auch die Ermittler glauben, wird man von den plötzlichen Wendungen im Verlaufe des Buches ähnlich überrascht wie eben jene Ermittler. Alles in Allem handelt es sich bei „Allwissend“ um einen sehr guten und spannenden Roman, der für kurzweilige und spannende Stunden sorgt. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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