Über den Autor Alexander Oetker:

Alexander Oetker kam 1982 in Ost-Berlin zur Welt. Schon als Kind schrieb er Kurzgeschichten. Zwar studierte er zunächst Sozial- und Politikwissenschaften, beendete dieses Studium aber nicht, sondern begann als freiberuflicher Journalist zu arbeiten. Von der Presse kam er zum Fernsehen und war unter anderem als Berlin-Korrespondent für RTL II tätig. 2017 veröffentlichte Alexander Oetker seinen ersten Roman. Der Autor nutzt außerdem das Pseudonym Yanis Kostas.

Über die Bücher von Alexander Oetker:

Romane von Alexander OetkerEinige Jahre lang arbeitete der Schriftsteller während seiner Tätigkeit als Journalist in Paris, er kennt sich aus in der französischen Gesellschaft. Und er kennt die französischen Landschaften und Regionen – ein Umstand, den man seinen Romanen immer wieder anmerkt. Seine Krimis hat er darum dort angesiedelt, wo er sich sowohl politisch als auch sonst gut auskennt.

In der Serie „Zara & Zoe“ wirft er beispielsweise einen durchaus sozialkritischen Blick auf den Rechtspopulismus in Frankreich. Die Reihe um den Commissaire Luc Verlain kann man hingegen getrost zu den „gemütlichen“ Krimis zählen, bei denen viel Lokalkolorit und das sprichwörtliche savoir-vivre im Vordergrund stehen. Kein Wunder also, dass sich der Autor für einen weiteren Kriminalroman ein Pseudonym zulegte, denn die Protagonistin dieser neuen Reihe ist (unfreiwillig) Dorfpolizistin in Griechenland.

Bei seinen unterschiedlichen Romanreihen erweist sich Alexander Oetker als vielseitiger Schriftsteller, dem es gelingt, die verschiedenen Bedürfnisse von Krimi-Fans zu erfüllen. „Zara & Zoe“ ist eine dynamische und komplexe Reihe, eher Thriller als Krimi, bei der Spannung, Gesellschaftskritik und Politik eine ausgewogene Mischung bilden. Die Geschichten sind flüssig, flott und sprachlich ausgereift geschrieben, lassen unterschiedliche Sichtweisen zu Wort kommen und zeigen diverse Perspektiven auf. Viel Spannung ergibt sich hier auch dadurch, dass die Protagonistinnen Zwillinge sind, die auf den gegensätzlichen Seiten des Gesetzes stehen.

Die Luc Verlain-Krimis sind äußerst charmante, eher klassische Krimis für Genießer in mehrerer Hinsicht: Sie führen die LeserInnen auf angenehme Weise in die französische Kulinarik ein, während sie dem Kommissar bei seinen Ermittlungen folgen und dabei mitraten können, wer jeweils der Täter ist. Auch die Beschreibungen der Landschaft – hier Aquitanien – stehen im Vordergrund und wecken Urlaubsgefühle. Hier ist der Stil gemächlich, ohne zu langweilen, mit durchaus amüsanten bis witzigen Abschnitten.

Rezensionen:

Zara & Zoe-Reihe in der richtigen Reihenfolge:

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Zara und Zoë - Rache in Marseille: Thriller (Die Profilerin und die Patin 1) 91 Bewertungen

Commissaire Luc Verlain-Serie in der richtigen Reihenfolge:

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Retour: Luc Verlains erster Fall (Luc Verlain ermittelt 1) 115 Bewertungen
Château Mort: Luc Verlains zweiter Fall (Luc Verlain ermittelt 2) 76 Bewertungen

Sofia Perikles-Krimis von Yanis Kostas:

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Tod am Aphroditefelsen: Sofia Perikles' erster Fall 33 Bewertungen

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