Sony gilt ohne Frage als ein angesehener Technikproduzent und kann derweil mit verschiedensten Produkten aus den unterschiedlichsten Bereichen immer wieder auf ein Neues überzeugen. Dass sich der Elektromeister aus dem fernen Japan jedoch auch an E-Book-Reader, wie dem Sony Reader PRS-T3, herantraut, stellt eine recht neue Entwicklung innerhalb der Firmengeschichte dar. Ob sich das Unternehmen tatsächlich mit anderen Herstellern für digitale Leseplattformen à la Amazon & Co. messen kann, verraten die folgenden Zeilen.

Sony Reader PRS-T3-Die Versionen und das Design

Bei einem einzigen E-Book-Reader belässt es derzeit eigentlich kein Anbieter und bringt entweder gleich mehrere Modelle oder zumindest innerhalb kürzester Zeit verschiedene Auflagen auf den Markt. Bei Sony sieht dies jedoch etwas anders aus. Wenn von „dem Sony Reader“ gesprochen wird, ist nämlich immer von einem, dem aktuellsten, Lesegerät die Rede. Derweil (Stand November 2013) ist dies die Version „Sony Reader PRS-T3“. Dessen (zwei) Vorgänger wurden pünktlich mit dem Erscheinungstermin der neuen Bücherplattform vom Markt genommen – Auslaufmodelle gibt es ebenfalls kaum noch zu kaufen, obwohl die Unterschiede zum derzeitigen Reader gar nicht einmal so spürbar ausfallen.

Optisch gesehen beispielsweise gleichen sich die Sony Reader nahezu wie ein Ei dem anderen. So lassen sich auch auf dem PRS T3 fünf haptische Tasten direkt unterhalb des Bildschirms finden, die mit Funktionen wie „Zurück“, „Menü“ und „Optionen“ belegt sind. Der eigentliche Bildschirm fällt mit einer Diagonalen von 6 Zoll außerdem in die Mittelklasse aktueller Reader-Displays und wird von einem gut 0,5 Zentimeter schmalen Bildschirmrand an den Seiten umgeben. Das eigentliche Material der gesamten Hülle besteht dabei aus klassischem Kunststoff, die Verarbeitung fällt jedoch sehr gut aus, sodass der Sony Reader angenehm in der Hand liegt.

Daran mögen wohl auch die Ausmaße von rund 11 x 16 Zentimetern und das Gewicht von gerade einmal 200 Gramm nicht ganz unschuldig sein. Und: Dank seiner Tiefe von sportlichen 9 Millimetern darf dem Reader, ohne Probleme beim Handling hervorzurufen, auch eine zusätzliche Schutzhülle verpasst werden.

Technische Details im Überblick

Fernab seiner Äußerlichkeiten hat der Sony Reader selbstverständlich auch einiges an Hardware zu bieten. Der bereits erwähnte Bildschirm stellt dabei eindeutig das Herzstück des Readers dar: Trotz der Installation der Benutzertasten bietet dieser nämlich die Möglichkeit, auch per Fingergestiken gesteuert zu werden. Und mit einer Auflösung von 1.024 x 758 Pixeln sowie 16 Graustufen zeigt der PRS T3 seine Inhalte sogar sehr scharf und leserfreundlich an. Die genaue Bildschirmtechnik, mit dem der Sony Reader arbeitet, beläuft sich übrigens auf die klassische „E-Ink“ Technik – die Bezeichnung der „neuen, besonders klaren ID Doppel-Technologie“ wie sie Sony verwendet stellt lediglich eine besonders wohlklingende Umschreibung dar.

Für die Speicherung der diversen Bücher, Zeitschriften und sogar Bilder dient ein 2 GB großer Speicher – ein Standardwert unter den aktuellen Lesegeräten. Allerdings lässt sich dieser um bis zu 32 GB via Micro-SD-Karte aufrüsten, was keinesfalls als Standard angesehen werden darf. Ebenfalls mit an Bord: ein Lithium-Ionen-Akku, der eine Laufzeit von gut einem Monat Lesespaß – bei einer täglichen Nutzung von einer halben Stunde – mit sich bringt.

Funktionen und besondere Leistungen

Bücher lesen und Bilder angucken, die zwei Hauptfunktionen eines E-Book-Readers, kann der Sony Reader mit links bewältigen. Ein integriertes WLAN-Modul erlaubt jedoch auch das Surfen im weltweiten Web! Dies gelingt zwar lediglich über ein WiFi-Netz, doch der eigenständige Browser macht eben nicht nur den Besuch einiger weniger vorgegebener Webseiten, sondern auch das freie Surfen im gesamten Internet möglich. Leider verpasst Sony dem PRS T3 keinen eigenständigen Prozessorchip: Der Aufbau umfangreicherer Inhalte kann deshalb ab und zu schon einmal ein paar Sekunden dauern. Für die Verbindung mit dem PC dient wiederum ein klassischer USB-Anschluss – ein Kabel sowie ein Netzteil sind ebenfalls im Starterpaket zu finden. An Zusatzfunktionen bietet der Sony Reader angefangen von Lesezeichen über Suchfunktionen bis hin zu integrierten Wörterbüchern übrigens eine ganze Menge – doch auch hier macht sich der fehlende Prozessor stellenweise bemerkbar, wobei die Wartezeit nur selten die 3-Sekunden-Grenze überschreitet.

Eine Bezugsquelle für den Reader ist www.comtech.de. Einfach „Sony Reader PRS-T3“ in das obige Suchfeld eingeben und schon bekommt man den Sony Reader in verschiedenen Varianten und Farben vorgestellt, wobei unser Favorit das rote Modell ist. Zudem findet man mehrere Hüllen mit integrierten Licht, die auch Lesespaß in dunklen Lichtverhältnissen bieten.