Über den Autor Marc-Uwe Kling:

Marc-Uwe Kling, geboren 1982 in Stuttgart, studierte in Berlin Theaterwissenschaft und Philosophie. Sein Studium brach der Hobbymusiker mehrmals ab, drehte Kurzfilme und begann mit dem Schreiben. Zunächst konzentrierte er sich dabei auf Lieder und Kurzgeschichten. Aus dem musikalischen Hobby – er hatte schon als Kind Klavier und Gitarre gespielt – wurde mehr, als sich Marc-Uwe Kling als Liedermacher versuchte. Auch als Kabarettist und Autor ist er tätig. Eine passende Kombination seiner Leidenschaften fand er unter anderem in Poetry Slams, er wurde zweimal Deutscher Poetry-Slam-Meister. Besonders bekannt ist der Autor für seine Geschichten vom Känguru, das sich inzwischen sogar in Kartenspielen („Halt mal kurz“) und bald auch in einem Kinofilm wiederfindet.

Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling:

Känguru-Chroniken von Marc-Uwe KlingMarc-Uwe Kling, ein vielseitig begabter Kleinkünstler in Berlin, bekommt eines Tages überraschend Besuch vom Känguru. Dieses benötigt ein paar Eier zum Backen – die es von Marc-Uwe auch bekommt, wenngleich dieser natürlich zunächst etwas verblüfft ist über die Tatsache, dass ein Känguru vor seiner Tür steht. Das Känguru, das sich selbst als Kommunisten bezeichnet, ist eigentlich heimatlos und zieht schnell beim Autor ein. Die „Känguru-Chroniken“ berichten zunächst in der Form loser Kurzgeschichten über diese ungewöhnliche Wohngemeinschaft, erst in späteren Bänden bildet sich eine Art Rahmenhandlung.

Das Känguru ist, im Gegensatz zum Autor, in der Lage viele Dinge zu tun und auszusprechen, die sich außerhalb der gesellschaftlichen Normen befinden. So ist das Känguru bisweilen ziemlich kindisch und beleidigend, gelegentlich auch boshaft. Es entzieht sich allerdings jeglichen Versuchen sowohl des Autors als auch der Leser, es in irgendeiner Form charakterisieren zu wollen: Nicht einmal sein Geschlecht ist eindeutig.

Die „Känguru-Chroniken“ vereinen witzige und satirische Elemente, sie kritisieren Politik und Gesellschaft. Mit einem Rundumschlag durch viele historische und zeitgenössische Themen richten sich die Geschichten an aufgeschlossene Leser, denen manche Kritiker ein kindliches Gemüt attestieren. Das allerdings ist niemals verkehrt – und so kann man die „Känguru-Chroniken“ wohl vor allem dann genießen, wenn man zum Lachen eben gerade nicht in den Keller geht.

Die Känguru-Chroniken in der richtigen Reihenfolge:

  1. Die Känguru-Chroniken (2009) » bestellen
  2. Das Känguru-Manifest (2011) » bestellen
  3. Die Känguru-Offenbarung (2014) » bestellen
  4. Die Känguru-Apokryphen * (2018) » bestellen

* Die Geschichten in „Die Känguru-Apokryphen“ sind nicht chronologisch sortiert und spielen vor und während den Känguru-Chroniken bis nach der Känguru-Offenbarung.


Weitere Bücher von Marc-Uwe Kling:

  • Über Wachen und Schlafen (2012, mit anderen Autoren) » bestellen
  • Prinzessin Popelkopf (2015) » bestellen
  • Über Arbeiten und Fertigsein (2015) » bestellen
  • QualityLand (dunkle Edition) (2017) » bestellen
  • QualityLand (helle Edition) (2017) » bestellen
  • Der Ostermann (2017) » bestellen
  • Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat (2018) » bestellen

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