Inhaltsangabe: Die Goldhändlerin von Iny Lorentz:

Die Goldhändlerin von Iny LorentzIm Jahr 1485 reist die jüdische Familie Goldstaub in die nahe Nachbarstadt um die Bar Mizwa des jüngsten Sohnes zu feiern. Sie geraten in ein Progrom, bei dem der Vater und der älteste Sohn erschlagen und der Jüngste schwer verletzt wird. Lea und Rachel – die beiden Töchter – werden von einer christlichen Freundin der Familie gerettet und können schließlich mit dem überlebenden Bruder nach Hartungen zurückkehren.

Dort wird Lea gezwungen sich für ihren getöteten Bruder Samuel auszugeben und als dieser die Geschicke des Familiengeschäftes zu führen. Ihr Weg führt sie dabei nicht nur nach Augsburg und in andere deutsche Städte, sondern auch nach Frankreich und Spanien.

Unterwegs lernt sich den Handelsagenten Roland Fischkopf kennen, der ihr zwar immer wieder hilfreich zur Seite steht, aber zugleich das Leben schwer zu machen weiß.

Kritik zu Die Goldhändlerin von Iny Lorentz:

Mit dem Buch „Die Goldhändlerin“ hat Iny Lorentz, wie später auch bei „Die Wanderhure„, einen historischen Roman über die frühe Neuzeit in Deutschland geschrieben. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf dem Leben der Juden und den Umständen, die diese zu jener Zeit im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation vorfanden. Gewohnt spannend weiß die Autorin dabei die Geschichte um Lea zu schildern und die Geschicke der jungen Frau zu lenken. Ihre Beschreibungen sind dabei sehr bildreich, lassen jedoch manchmal tiefer gehende Details vermissen. Die Wiedergabe des jüdischen Lebens in Deutschland und Spanien gibt sie jedoch historisch gut recherchiert wieder und lenkt dabei die Aufmerksamkeit vor allem auf die Probleme und Hetzjagden in jenen Tagen.

Die meiste Zeit bleibt die Autorin in einem angenehmen Lesefluss, in dem die Ereignisse in einem guten, mitführenden Tempo erzählt werden, doch zum Ende hin erwirkt das Buch den Anschein, als sollte binnen kürzester Zeit die Geschichte zu einem Schluss kommen, dabei aber noch möglichst viel erzählt werden. Trotz dieses Makels ist das Buch ein gut lesbares Exemplar, welches jedoch nicht über den Status eines guten Romans während des Urlaubs hinwegkommt. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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Die Goldhändlerin ist nicht Teil einer Serie. Aber wem der Roman gefallen hat, sollte auch einen Blick auf die Serie um „Die Wanderhure“ von Iny Lorentz werfen.

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