Inhaltsangabe von „Der Kreuzritter – Rückkehr“ von Jan Guillou:

Der Kreuzritter – Rückkehr von Jan GuillouArn hat seine 20 Jahre Buße im Heiligen Land abgegolten und ist zum Schluss dem Tode mehr als einmal durch Glück und Fügung entkommen. Er kehrt nach Götaland zurück, um seine geliebte Caecilia wieder zu finden und sie endlich zur Frau zu nehmen.

Im Gepäck hat er nicht nur eine Vielzahl Fremdländer sondern auch das Gold, welches er von Saladin geschenkt erhalten hat. Mit diesem will er nun in Götaland etwas aufbauen, etwas was die Macht seiner Sippe, der Folkunger auf lange Sicht stärken soll. Noch immer ist der Frieden in seiner Heimat wankelmütig, da die Sverker, die Erik-Sippe und die Folkunger nicht einander gänzlich verzeihen können.

Trotz aller politischen Zwänge gelingt es ihm die Ehe mit Caecilia schließen zu dürfen und auf dem Landgut Forsvik ein neues Dorf zu errichten – zum Wohle der Zukunft.

Kritik zu Der Kreuzritter – Rückkehr von Jan Guillou

Im Vergleich zu dem sehr schwachen zweiten Band der „Kreuzritter-Trilogie“ bedeutet Jan Guillous drittes Werk „Der Kreuzritter – Rückkehr“ eine enorme Steigerung. War der vorherige Band „Der Kreuzritter – Verbannung“ noch eher langweilig ohne große Dialoge und auch inhaltlich selten mitreißend, hat der Autor hier großteils eine scheinbare Kehrtwende geschafft und sein gut leserliches Werk endlich wieder spannend und ansprechend gestaltet. Noch immer lesen sich seine Bücher schnell und flüssig, auch wenn der Schreibstil auf Grund der geringen Dialogdichte und der hohen erzählerischen Komponenten durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Der Charakter Arn erfährt eine weitere Entwicklung und legt so ziemlich jegliche Naivität ab. Auch Caecilia entwickelt sich weiter, wenn man auch von dieser und allen anderen Charakteren sehr viel weniger mitbekommt.

Die Detailtiefe bei einigen Erklärungen – wie zum Beispiel der Abfolge eines schwedischen Hochzeitsfestes – ist beeindruckend und macht großen Spaß beim Lesen. Auch sonst sind die historischen Fakten augenscheinlich besser recherchiert oder zumindest viel besser in eine Geschichte verpackt worden, wie dies noch im Band „Die Verbannung“ der Fall war. Zu beschreiben, wie sich Sverige – Schweden – langsam zu dem einheitlichen Staat entwickelt und was bis dahin überstanden werden musste, scheint Guillou inhaltlich bedeutend besser zu liegen, als dies mit den Geschehnissen um die Kreuzzüge in Outremer der Fall war. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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