Rezension zu „Das Buch ohne Staben“ von Anonymus:

Das Buch ohne Staben von AnonymusHalloween, die Nacht der Geister und Untoten, die Nacht, die Alles anders macht – zumindest im Leben von Beth und dem Jungen, dessen Namen sie nicht kennt. Beth verliebt sich und glaubt mit dem Jungen eine Zukunft zu haben. Doch ihre Mutter ist da ganz anderer Ansicht und plötzlich liegt Beth unter ihrer Leiche und wird des Mordes angeklagt. Achtzehn Jahre später kehrt ein Mann in die Stadt Santa Mondega zurück, der sich in den letzten Jahren als Massenmörder einen Namen gemacht hat und vor dem selbst die Untoten zittern: der Bourbonkid. Er will den Tod eines geliebten Menschen rächen und kennt dabei keinerlei Gnade. Helfen soll ihm dabei unter Anderem ein Buch. Denn wer dieses Buch liest, stirbt in der Regel wenig später.

Eine Mischung aus „Die Mumie“, „Buffy – Die Vampirjägerin“ und „From Dusk till Dawn“, so mutet der Beginn des Buches „Das Buch ohne Staben“ von Anonymus an und so geht es in gewisser Weise auch weiter, den Pfad der Mumie verlassend und sich mehr auf die anderen Bereiche konzentrierend und doch wieder eine ganz eigene Richtung einschlagend. Das Werk ist verrückt, fantastisch und sehr brutal – teilweise durchaus sehr detailliert brutal, so das zarte Gemüter sich an einigen Stellen sicherlich etwas schwer tun werden. Dennoch ist es ein Buch, das Spaß macht zu lesen und wo man bemerkt, das der Autor sich nicht nur die Mühe gemacht hat eine solch abgedrehte Welt zu kreieren – und sicher hier und da bei Tarantino anzuleihen – sondern er auch mit Worten und Stilelementen umzugehen weiß.

Trashig, hin und wieder sehr gnadenlos aber auch augenzwinkernd verfährt Anonymus mit seinen Figuren und macht aus dem Bourbonkid einen unglaublich brutalen Massenmörder, der dennoch so etwas wie Herz und Seele besitzt, auch wenn andere ihm diese streitig machen wollen. Ein hervorragender Nachfolger von „Das Buch ohne Namen“ und für Fans von Büchern und Filmen im Stile eines Quentin Tarantinos ein absolutes Muss. Andere werden sich mit dieser Art von Literatur sicher schwer tun und es vermutlich eher als Schund abtun, doch „Das Buch ohne Staben“ rangiert sicherlich wie sein Vorgänger bereits in der Kategorie Kult. – Rezensentin Micky für Bücherserien.de

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Die „Das Buch ohne …“-Reihe in der richtigen Reihenfolge:

  1. Das Buch ohne Namen » bestellen
  2. Das Buch ohne Staben » bestellen
  3. Das Buch ohne Gnade » bestellen

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