Jack Ketchums Romane sind bekannt dafür, zu den härtesten im Thriller- und Horrorgenre zu gehören. Die hier vorgestellten Romane “Beutezeit” und “Beutegier” bestätigen dies auf eine grauenhafte Art und Weise.
Und darum die Empfehlung von uns, diese Romane nur zu lesen, wenn man sich bewusst ist, dass die Taten der Kannibalen schonungslos und brutal geschildert werden – absolute FSK 18 Einstufung!
Wenn Menschen zu Bestien werden:
Drei junge Paare wollen eine Urlaubswoche in einem abgelegenen Ferienhaus an der amerikanischen Ostküste verbringen. Was sie nicht wissen: Die Gegend wird von einer Gruppe Kannibalen heimgesucht, die unter primitivsten Bedingungen leben und Urlauber nur als Beute betrachten. Die Jagd beginnt … Jack Ketchums brillanter Debütroman gilt schon lange als Klassiker der Horrorliteratur. Sein entlarvender Blick auf die Grundmauern unserer Gesellschaft ist ein schockierender Kommentar auf die Frage, wo Menschlichkeit und Zivilisation aufhören und die Herrschaft ungezügelter Brutalität beginnt.
Die Romane in der richtigen Reihenfolge:
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Jack Ketchum war für mich bisher ein unbekannter Autor, der aber eines der gruseligsten Bücher geschrieben hat, die ich je gelesen habe. „Beutezeit“ ist ein Horror- Thriller, der einen nicht mehr los lässt, wenn man erst mit den lesen angefangen hat.
Der Roman handelt von 6 Freunden, die an der Ostküste Amerikas Urlaub machen und von einer Horde degenerierter Kannibalen angegriffen werden. Dass in der Gegend immer wieder mal Menschen verschwunden sind, hat man seitens der Polizei am Anfang nicht Ernst genommen und nun beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Können die Freunde noch gerettet werden?
Ein Warnung: Man kann sich, aufgrund der plastischen Schilderung und wie die Geschichte erzählt wird, bildlich vorstellen, wie die verwahrloste Horde Kannibalen auf die Freunde losgeht, und die Urlauber verzweifelt versuchen sich zu retten. Mehr wird aber nicht verraten. Das Buch ist nur für Leute geeignet, denen harter Horror nichts ausmacht. Vor allem sollte man das Buch nicht abends oder nachts lesen – man könnte davon Albträume bekommen. Der Gruseleffekt wirkt lange nach!
Klar beschriebene Szenen, die härter kaum sein können, inhaltlich gut geschrieben, eine packende, spannende, mitreißende und fesselnde Dramaturgie machen das Buch zu einem äußerst spannenden Thriller, den man gelesen haben muss. Es ist ein furchteinflößender Thriller, der aber auch spannend von Anfang an ist. Jugendliche sollten das Buch allerdings nicht lesen. Neugierig geworden? Dann lese das Buch, du wirst es nicht bereuen!
Freunde meinten, sie hätten „Beutezeit“ gelesen und sich mehr gegruselt als bei Saw, The Ring und diversen anderen Horrorschockern zusammen. Das war eine Herausforderung für mich, denn ich liebe Horror und Thriller und alles was auch nur ansatzweise in die Richtung geht. Stephen King habe ich schon als fast noch Kind gelesen und bin im Prinzip mit dieser Art Literatur groß geworden. Also habe ich mir den Roman gekauft und bin drin versunken. Auch wenn ich ihn nur ungern weglegen wollte – harter Tobak, eindeutig!
Das Buch ist klasse, wirklich, aber ich würde es meinen Kindern nicht in die Hand drücken, ehe sie nicht alt genug sind und die hier erwähnte Angabe FSK 18 erscheint mir auch alles Andere als übertrieben. Wer nur ein bisschen Phantasie hat, kann es sich einfach zu bildlich bei den Beschreibungen vorstellen und dann wird es wirklich gruselig. Aber ich hab mir heute auch endlich mal „Beutegier“ besorgt und freu mich schon auf ein gruseliges Wochenende.