Schnell, hart, düster — ohne Umwege erzählt Richard Morgan in seinem Erstlingswerk und Überraschungsbestseller “Das Unsterblichkeitsprogramm” eine Episode aus dem Leben des ehemaligen UN-Gesandten Takeshi Kovacs. Gegen seinen Willen muss er einen Mord an einer einflussreichen Persönlichkeit auf der Erde aufklären. Sein Auftraggeber ist der Tote selbst. Denn in Zukunft ist ein neuer Körper nur eine Frage des Geldes …
Noch eine Warnung: Wer Probleme mit Gewalt und Sex hat, sollte Richard Morgans Bücher meiden. Ohne Ausnahmen. Denn Morgans Vorstellung von Gewalt ist real: Schmerz, Angst, Blut, zerfetzte Gliedmaßen gepaart mit der Lust am Leid anderer. Und während Menschen in anderen Büchern “Sex haben”, ficken sie bei Morgan rau und dreckig — letztendlich aus den gleichen Gründen, aus denen sie kurz darauf töten: Weil Menschen eben so sind. Dennoch ist “Das Unsterblichkeitsprogramm” keine hemmungslose Blutorgie und auch keine pornografische Peepshow. Der einzige Unterschied zu anderen Büchern ist, dass Morgan die Kamera draufhält, wenn alle anderen schon längst abgeblendet haben.
Die Romane in der richtigen Reihenfolge:
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