Die deutsche Autorin Ingeborg Bayer wurde 1927 in Frankfurt am Main geboren und war als Bibliothekarin und medizinische Archivarin tätig, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete.
Sie hat zahlreiche Bücher geschrieben und neben einigen anderen Preise 1988 den Friedrich-Bödecker-Preis für das Gesamtwerk erhalten. Wir stellen hier die Venedig-Trilogie von Ingeborg Bayer vor, die zu Beginn des 17. Jahrhunderts spielt.
Hinter den prunkvollen Fassaden regieren religiöser Fanatismus, Inquisition und Angst. Die junge Kaufmannstochter Crestina und Lea, jüdische Buchhändlerin aus dem venezianischen Ghetto, kämpfen um Selbstbestimmung und um die, die sie lieben. Ein vielschichtiges Historiengemälde, das durch Atmosphäre und Lebendigkeit besticht.
“Ein engagiertes Buch, das mehr bietet als ein einfacher Unterhaltungsroman und die Menschen im Schatten der Geschichte sichtbar macht.”
Süddeutsche Zeitung
Die Venedig-Trilogie in der richtigen Reihenfolge:
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Ich erwähnte es ja schon das ein oder andere Mal: Italien ist meine Welt und Venedig ist einmalig. Und genau diese Einmaligkeit kann Ingeborg Bayer in ihrer Trilogie wieder geben. Es ist beeindruckend, wie tief man in die Stadt und in die Umstände, in die Geschichte und in die Historie an sich mit hineingezogen wird. Ich halte die Trilogie für ein Meisterwerk, welches nicht nur lesenswert ist, sondern irgendwie nach mehr schreit.