„Die Blutlinie“, Band eins der Serie um die FBI-Agentin Smoky Barrett, war mein erstes Buch von Cody McFadyen und es war definitiv eine gute Wahl. Gleich zu Beginn schafft es McFadyen den Leser in seinen Bann zu ziehen und unaufhörlich durch das ganze Buch hindurch zu fesseln. Jede Figur im Buch wurde bis ins Detail ausgearbeitet und mit eigenem Leben versehen – allen voran Agentin Smoky Barrett, traurige Hauptfigur des Buches.
Schon zu Beginn wird ihr Schicksal erschütternd und bis ins Detail beschrieben. Der kurze und fast schon sachliche Schreibstil, in dem McFadyen das grausame, fast unglaubliche Schicksal seiner Hauptfigur erzählt, schafft eine beängstigende und zugleich spannende Atmosphäre. Bereits hier stand für mich fest: dieses Buch werde ich nicht zur Seite legen können. Die einzelnen kurzen Sätze verdeutlichen wie einzelne kurze Bilder jeden Moment des Schicksals von Smoky Barrett und wirken gerade deshalb so erschütternd. Eine gelungene Einleitung in ein durchweg gelungenes Buch.
Zu keinem Zeitpunkt verliert die Geschichte an Glaubwürdigkeit oder Struktur. Die starken Hintergründe stützen es genauso wie die gut durchdachte Ermittlungsstrategie von Smoky Barrett und ihrem Team. Immer wieder tauchen schreckliche Einzelheiten und Erkenntnisse auf, die nicht nur die Hauptdarsteller bis ins Innerste erschüttern sondern auch vom Leser durch die detaillierte Schreibweise nachempfunden werden können.
Die sehr bildhafte und vor allem klare Sprache macht „Die Blutlinie“ zu einem echten Bestseller. Die Handlung wirkt nicht erzwungen oder holperig, definitiv ein Plus für dieses Buch. Jede Figur, von Smoky Barrett bis zum Computerspezialisten Leo wirkt auf natürliche Art und Weise real, so als wären sie direkt aus dem Leben gegriffen und aufs Papier gebannt. Sie geben dem Buch Lebendigkeit und beängstigenden Schrecken, denn die sachlich genau beschriebene Realität wirkt fast schon zu echt. Eine Linie des Blutes zieht sich durch das gesamte Buch bis hin zum spektakulären Höhepunkt. Eine erschreckende Tatsache, durch welche der Titel „Die Blutlinie“ fast schon zu einfach und dennoch passend gewählt ist. – Rezensentin Annett Maschke für Bücherserien.de
Zur Serie von Cody McFadyen
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